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Montag, 18. Januar 10

Bundesrat Leuenberger bekräftigt Schweizer CO2-Ziele

 

Sevilla (sda) An einem informellen Treffen der EU-Energie und Umweltminister mit den Efta-Amtskollegen in Sevilla hat Bundesrat Moritz Leuenberger die Schweizer CO2-Reduktionsziele bekräftigt. Zudem bestätigte er den Beitrag des Landes an die EU-Anschubfinanzierung für die Entwicklungsländer.

Der Bundesrat hält seinen falschen Eid (c) Greenpeace

Die grossen Herausforderungen in der Klimapolitik nach Kopenhagen standen im Mittelpunkt der Diskussionen in Sevilla, wie Leuenbergers Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Samstag zum Abschluss des zweitätigen Treffens mitteilte.

 

Die EU bestätigte, die Kopenhagener Vereinbarung schnell umzusetzen. Sie wird sich auf ihre Emissionsreduktionsziele von 20 beziehungswiese 30 Prozent und die Anschubfinanzierung für den Klimaschutz der Entwicklungsländer bis Ende Januar offiziell verpflichten.

 

Die Schweiz will dazu ihren Beitrag leisten, wie Leuenberger in Sevilla unterstrich. Sie tue das mit der Förderung erneuerbarer Energien und mit der Senkung der CO2-Emmissionen.

 

Auch sie werde die an der UNO-Klimakonferenz in Kopenhagen angekündigten Reduktionsziele umsetzen und sich an der Anschubfinanzierung beteiligen. Die Bestätigung soll wie bei der EU Ende Januar vorliegen.

 

Weiter will die Schweiz ihre Rolle als Transitland für ein künftiges europäisches Stromnetz wahrnehmen und aufgrund des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien ihre Wasserkraft zur Verfügung stellen.

 

Der Umweltminister wies darauf hin, dass Investitionen in eine umweltfreundliche und ressourceneffiziente Wirtschaft die Voraussetzung dafür seien, dass die Schweiz sich im internationalen Wettbewerb der Technologien positionieren könne.