Mittwoch, 21. Juli 10
Industrie- und Schwellenländer wollen Energieverschwendung stoppen
Washington (sda/afd) Grosse Industrie- und Schwellenländer wollen gemeinsam der Energieverschwendung durch uneffiziente Geräte und Anlagen Einhalt gebieten. Zum Abschluss einer zweitägigen Ministerkonferenz in Washington einigten sich 21 Staaten am Dienstag auf elf Initiativen.
Energie soll demnach unter anderem durch stromsparende Haushaltsgeräte, besser
isolierte Häuser oder verbrauchsarme Autos eingespart werden. Werde dies
umgesetzt, sei in den kommenden zwei Jahrzehnten weltweit der Verzicht auf über
500 mittelgrosse Kraftwerke möglich, sagte US-Energieminister Steven Chu.
Vertreten bei der Konferenz waren unter anderem Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Japan, Russland, Brasilien, Mexiko, Südafrika, Indien und China.
Sie erhoffen sich über die Energieeinsparungen auch einen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel. Die Teilnehmerländer sind zusammen für 70 Prozent des weltweiten Ausstosses klimaschädlicher Treibhausgase verantwortlich.




