Zyklon "Oli" fegt über Tahiti - ein Toter
Paris (sda/dpa) Ein schwerer Wirbelsturm mit Böen von bis zu 260 Kilometern pro Stunde ist am Freitag über Französisch-Polynesien hinweggefegt. Dabei starb mindestens ein Mann, der am Strand von Tubuai ins Meer gerissen wurde.
Etwa 4000 Menschen wurden vor dem Zyklon "Oli" in Sicherheit gebracht. Auf Bora Bora wurden 35 bis 40 Prozent der Gebäude zerstört, rund 600 Touristen in Notunterkünften untergebracht.
"Wenn man angesichts der Zyklone beim Wohnungsbau nichts tut, bringt man die Familien in Gefahr", sagte die französische Staatssekretärin für die Überseegebiete, Marie-Luce Penchard, der Nachrichtensite tahitipresse.pf.
Penchard musste wegen des Unwetters ihren Aufenthalt auf Tahiti verlängern, weil der Flugverkehr eingestellt wurde. Die Schulen wurden bis Montag geschlossen. Auf See gerieten bei mehr als sieben Meter hohen Wellen Schiffe in Seenot.
Am Freitag drehte "Oli" in Richtung Süden ab und gewann dabei noch an Kraft. "Oli" ist der zweitstärkste Sturm in der Geschichte Französisch-Polynesiens.



