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Dienstag, 09. März 10

Ein Nationales Forschungsprogramm sucht neue Strategien

 

Bern (sda) Der Hitzesommer 2003 hat gezeigt, dass Wasser auch in der Schweiz knapp werden kann. Nun soll ein neues Nationales Forschungsprogramm aufzeigen, wie das kühle Nass in Zeiten der Klimaerwärmung sparsam und nachhaltig genutzt werden kann.

Auch in der Schweiz wird das Wasser knapp (c) Pixelio.de

Der Startschuss zum Nationalen Forschungsprogramm "Nachhaltige Wassernutzung" (NFP 61) sei letzte Woche gefallen, teilte der Schweizerische Nationalfonds (SNF) am Dienstag mit. Das vom Bundesrat in Auftrag gegebene Programm verfügt für eine Forschungsdauer von vier Jahren über ein Budget von 12 Millionen Franken.

 

16 Forschungsprojekte suchen dabei nach neuen Lösungen für die zukünftigen Probleme in der Wasserwirtschaft. Der Klimawandel, aber auch soziale und wirtschaftliche Faktoren, führen nämlich laut der Mitteilung zu einer verstärkten Konkurrenz zwischen Wassernutzungen wie Trinkwasser, Bewässerung, Erholung oder Wasserkraft.

 

Forscher der ETH Zürich untersuchen zum Beispiel, wie sich der Gletscherschwund auf die Wasserkraftproduktion auswirkt. Teams der Universität Neuenburg und des Wasserforschungsinstituts Eawag wollen wissen, was der Klimawandel für das Grundwasser bedeutet. Und Forscher des Forschungsinstituts WSL analysieren, ob Fische in Flüssen durch den Abtransport von Sedimenten aus dem Gebirge in Schwierigkeiten geraten.