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Donnerstag, 17. Dezember 09

ETH arbeitet an EU-Programm zum Klimawandel mit

 

Zürich (sda) Die ETH Zürich arbeitet an einem neuen EU-Programm zum Klimawandel mit. Mit der Initiative "Klima-KIC" (Knowledge and Innovation Community) sollen konkrete Antworten und Lösungen gefunden werden, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken.

Klimaforschung soll helfen, klimaschonende Technologien zu entwickeln

Lanciert wurde das Projekt vom Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT) in Budapest. Beteiligt sind europäische Top-Universitäten, namhafte Firmen sowie Partner der öffentlichen Hand. Dies sei eine "Initiative, die es in diesem Ausmass auf europäischer Ebene im Bereich Klimaforschung noch nie gegeben hat", teilte die ETH am Mittwochabend mit.

 

Die Finanzmittel der EU für das Klima-KIC wurden im Wettbewerbsverfahren vergeben, wie es weiter heisst. Die Höhe des Beitrags des EIT sei bislang noch nicht bekanntgegeben worden. Den Zuschlag habe aber dasjenige Projekt erhalten, an dem auch die ETH Zürich beteiligt sei.

 

Das Klima-KIC konzentriert sich gemäss Mitteilung auf vier Themenfelder: Den Klimawandel messen und seine Haupttreiber kontrollieren, Übergang zu Städten mit tiefem CO2-Ausstoss, angepasstes Wassermanagement sowie CO2-neutrale Energie- und Produktionssysteme. Konkret soll etwa ein Überprüfungsstandard zur Messung des CO2-Ausstosses entwickelt werden.

 

Die Initiative wolle eine Generation von Unternehmern aus- und weiterbilden, die über das notwendige Rüstzeug und Wissen verfügt, um klimaschonende Technologien und Lösungen zu entwickeln, heisst es weiter.

 

Dreh- und Angelpunkt für die Programme sind fünf regionale Zentren in Berlin/Potsdam, London, Paris, Utrecht und Zürich. Ziel sei nun ein rascher Aufbau des Zentrums in Zürich, so dass das Klima-KIC im dritten Quartal 2010 den Betrieb aufnehmen könne.